{"id":156,"date":"2010-04-23T11:42:51","date_gmt":"2010-04-23T07:42:51","guid":{"rendered":"http:\/\/fewo-bannewitz.de\/?p=156"},"modified":"2013-03-10T19:40:20","modified_gmt":"2013-03-10T15:40:20","slug":"der-sagenweg-im-rabenauer-grund","status":"publish","type":"post","link":"https:\/\/fewo-bannewitz.de\/index.php\/2010\/04\/der-sagenweg-im-rabenauer-grund\/","title":{"rendered":"Der Sagenweg im Rabenauer Grund"},"content":{"rendered":"<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Von ihrem Urlaubsquartier fahren sie \u00fcber das Poisental nach Freital und weiter zum Wei\u00dferitzpark.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Vor dem Eingang Rabenauer Grund besteht Parkm\u00f6glichkeit.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">\u00dcber die Br\u00fccke der Raten Wei\u00dferitz betreten sie das sch\u00f6ne\u00a0 Naturschutzgebiet und wandern flussabw\u00e4rts.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Bald gewahren wir auf der rechten Seite einen beiderseits vergitterten Felstunnel, das Nadel\u00f6hr. Von 1834 bis 1897 f\u00fchrte der Grundweg durch diesen Tunnel.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Der Dresdner Maler Ludwig Richter verwandle Fels und Tunnel zu seinem herrlichen M\u00e4rchengem\u00e4lde \u201eGenoveva)<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Nach der ersten Hochbr\u00fccke der 1882 er\u00f6ffneten Kleinbahn folgt rechts das 1912 gebaute Wasserkraftwerk. Es wird von zwei Druckrohrleitungen, die 40 Meter steil zu Tal neben den links folgenden 13 Kaskaden f\u00fchren, gespeist.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Nach der 3. Br\u00fccke erhebt sich rechts der sagenumwobene Einsiedlerfelsen, der fr\u00fcher durch einen 18 Meter langen Tunnel durchbrochen war.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Wenn wir rechts drehend den Felssporn umgangen haben, folgen wir der nach dem verheerenden Hochwasser 2002 neu gebauten gew\u00f6lbten Arthur-Lose-Br\u00fccke nach links.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Die vierte Kleinbahnbr\u00fccke musste ebenfalls neu gebaut werden, sie bleibt rechts liegen. Sogleich wird der Arthur-Laue-Steig ziemlich steil und f\u00fchrt uns \u00fcber Felsstufen Richtung Siedlung Waldfrieden.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Oben angekommen, beginnt der als Sagen-weg gekennzeichnete H\u00f6henweg.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Rechts an einem Kneisfelsen, noch nicht ganz oben, befindet sich der Predigtstuhl. Hier sprach 1639 der Rabenauer Pfarrer zu seiner von den Schweden in die Waldeinsamkeit gefl\u00fcchteten Gemeinde. Weiter oben f\u00fchrt rechts ein Abstecher zum Brautbett, wo einst Junker Jeschke von Dohna mit der Tochter des Burgherren von Rabenau, die Brautnacht verbrachte.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Ein weiterer Abstecher nach rechts bringt uns zur Aussichtsbank auf der Vogelstellige.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Tief unter uns f\u00fchren der Grundweg und die Kleinbahn die uns zum Ausgangspunkt zur\u00fcck bringen soll.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Der weitere \u201eSagen-weg\u201c f\u00fchrt uns entlang der Z\u00e4une (links) der Siedlung Waldfrieden; rechts f\u00e4llt der steile Hang ins Tal. Wieder folgt ein Aussichtspunkt: die wei\u00dfe Bank.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Nun f\u00fchrt der Weg durch ein querendes Seitental. Abw\u00e4rts \u00fcber Treppe \u00fcberschreiten wir einen Bach um wieder aufw\u00e4rts zu gehen. Hier kommt von rechts der Semmelsteg aus dem Tal, auf dem einst Frauen die Semmeln der Rabenauer M\u00fchle in Huckek\u00f6rben, trugen. Nur wenige Meter folgen wir diesem Steig aufw\u00e4rts, um sogleich wieder rechts, am Hang bleibend abzuzweigen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Nochmals folgt rechts ein kurzer Abzweig zum Aussichtspunkt \u201eGro\u00dfvaterstuhl\u201c mit sch\u00f6nem Blick zur Rabenauer M\u00fchle.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Nach weiter 5 min. Gehzeit erreichen wir den Konrad Gr\u00fcttner Platz mit der Friedenseiche von 1884.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Jetzt geht es wieder in das Tal, wo wir die Rabenauer M\u00fchle, (1869) erreichen. Im \u201eWanderer\u201c und in der M\u00fchle selbst besteht die M\u00f6glichkeit der Einkehr.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">Der R\u00fcckweg kann sowohl mit der Kleinbahn (f\u00e4hrt im 2-Stunden Takt, eine Haltestelle bis Cossmannsdorf) oder im Grund per Pedes erfolgen.<\/span><\/span><\/p>\n<p><span style=\"font-family: Arial,sans-serif;\"><span style=\"font-size: small;\">ca. 10 km 3 Stunden<\/span><\/span><\/p>\n<p>&nbsp;<\/p>\n","protected":false},"excerpt":{"rendered":"<p>Von ihrem Urlaubsquartier fahren sie \u00fcber das Poisental nach Freital und weiter zum Wei\u00dferitzpark. 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